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Gewöhnliches Seifenkraut

Saponaria officinalis

Diese Pflanze lässt mich beinahe vergessen, dass ich ein Naturfreund bin. Neben der Scheinerdbeere ist sie die am schlimmsten wuchernde Pflanze unseres Gartens. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich neue Triebe ausgerissen habe. Aber es verhält sich mit ihr wie mit der Hydra aus den griechischen Sagen: Hat man einen Austrieb entfernt, scheinen sofort zwei neue zu entstehen.

Das äußerst effektive Verbreitungssystem beruht auf einem weit ausufernden Wurzelsystem mit Rhizomen. Damit werden viele Meter und auch gepflasterte Strecken mühelos überbrückt.

Die Blüten des Seifenkrauts sind hellrosa oder weiß und normalerweide ungefüllt - auf meinen Fotos hier ist jedoch eine gefüllte Variante zu sehen.

Auch als wild wachsende Pflanze ist es relativ weit verbreitet. Es stellt keine großen Ansprüche an seinen Standort. Wie man in unserem Garten sieht, wächst es auch (oder gerade?) auf mageren, steinigen oder sandigen Böden gut.

Doch nachdem ich nun alle Nachteile dieser Pflanze aufgezählt habe, sei noch erwähnt, dass sie durchaus auch einen Nutzen hat und zwar als Reinigungsmittel. Ihr Gehalt an Saponinen macht sie zwar giftig, allerdings eignet sie sich dadurch auch zur Herstellung einer Waschlösung.
Gewöhnliches Seifenkraut - weiße Blüte
Saponaria officinalis
Gewöhnliches Seifenkraut
Gewöhnliches Seifenkraut - Blüten und Blätter

blaue, lila und violette Blüten
blaue, lila und violette Blüten
rosa und rote Blüten
rosa, pinke und
rote Blüten
gelbe und orange Blüten
gelbe und
orange Blüten
weiße, grüne und braune Blüten
weiße, grüne und braune Blüten
sonstige Pflanzen / ohne sichtbare Blüten
ohne erkennbare Blüten, sonstige
Beeren, Früchte und Samen
Beeren, Früchte und Samen